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Von der Kiewer Rus bis zum Euro-Maidan

Exkursionsdauer: 1-2 Tage

Besichtigungsroute: Sophienkathedrale - Denkmal Bohdan Chmelnyzkyj - Goldes Tor - Nationaloper der Ukraine - St.-Wladimir-Kathedrale - Kiewer Nationale Universität Taras Schewtschenko - Park und Denkmal Taras Schewtschenko - Bessarabischer Markt - Chimären-Haus - Ukrainische Nationalbank - Khreshchatyk-Straße - Maidan Nezalezhnosti - St. Michaelskloster - Nationales Historisches Museum der Ukraine - Landschafts-Allee - St.-Andreas Kathedrale - Schloss Richard Löwenherz - Andreassteig - Pyroshcha-Muttergotteskirche  - Standseilbahn - Wladimir-Hügel und Denkmal für Wladimir den Großen - Ukrainische Nationalphilharmonie - Mariinskyi-Palast und Park - Kiewer Höhlenkloster - Mystetskyi-Arsenal ("Arsenal der Künste") - Nationalmuseum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges.

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Sophienkathedrale

Die atemberaubende Sophienkathedrale ist das bekannteste Wahrzeichen der Stadt. Sie wurde als erste Kiewer Sehenswürdigkeit in das UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen.

Die Kathedrale wurde im frühen 11. Jh. von Wladimir dem Großen errichtet und ist eine der ältesten noch erhaltenen Kirchen der Kiewer Rus. Neben dem Hauptgebäude befinden sich auf dem Komplex weitere Gebäude wie der Glockenturm und das Haus des Metropoliten.

Denkmal Bohdan Chmelnyzkyj

Es ist die bekannteste Statue der Stadt. Sie wurde 1888, zum 900. Jubiläum der Christianisierung der Kiewer Rus, auf der Mitte des Sophia-Platzes errichtet. Bohdan Chmelnyzkyj führte als Kosakenführer den Befreiungskampf des ukrainischen Volkes gegen die polnische Besetzung zu Zeiten der polnisch-litauischen Rzeczpospolita in der Mitte des 17. Jh.

Goldes Tor

Das Goldene Tor ist Teil einer historischen Befestigungsanlage der Kiewer Rus des 11. Jh. In alten Zeiten gehörte es zu einem umfangreichen Befestigungswall der Hauptstadt und war das wichtigste Stadttor.

Nationales Akademisches Theater für Opern und Ballett Taras Schewtschenko

Dem Beispiel von Moskau und St. Petersburg folgend gründete Kiew 1867 sein erstes Opernensemble. Das ursprüngliche Gebäude der ersten Oper wurde in einem Feuer zerstört und das neue Gebäude wurde 1898 errichtet. Die Nationaloper wurde nach Schewtschenko benannt und bietet 1.650 Besuchern Plätze. Es erfreut sich aufgrund seiner besonderen künstlerischen Klasse einer hohen Anerkennung.

St.-Wladimir-Kathedrale

Errichtet in den Jahren 1862–1882 folgt sie in ihrer Außenarchitektur dem alten russischen und byzantinischen Stil, während das Interieur pompös mit Gemälden berühmte russischer, ukrainischer und polnischer Maler dekoriert ist. Der russische Zar Nikolai II wohnte der Einweihung im August 1896 bei.

Kiewer Nationale Universität Taras Schewtschenko

Sie gilt als die Prestige-Universität der Ukraine und ist eines der bedeutendsten Zentren fortschrittlichen Studierens und progressiven Denkens. Sie wurde 1834 gegründet und damals nach St. Wladimir benannt. Es gibt verschiedene Erklärungen für die rote Fassadenfarbe. Der Legende nach ordnete Zar Nikolai I. nach einer studentischen Revolte an, diese rötlich zu färben als Ausdruck der Beschämung über seine Studenten. Es erscheint jedoch wahrscheinlicher, dass der Farbanstrich auf die rot-schwarzen Streifen des St.-Wladimir-Ordens zurückzuführen ist.

Park und Denkmal Taras Schewtschenko

Der Park wurde 1889 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Ursprünglich stand hier ein Denkmal des Zaren Nikolai I. 1939 wurde es jedoch entfernt und an seiner Stelle wurde das Denkmal Taras Schewtschenko errichtet. Heute ist der Park bei den Kiewern und Besuchern der Stadt sehr beliebt.

Bessarabischer Markt

Der Markt war ursprünglich ein offener Marktplatz, auf dem moldawische (bessarabische) Bauern ihre landwirtschaftlichen Produkte verkauften. 1908-1912 wurde er zu einem modernen In-Door-Markt umgebaut. Finanziert wurde der Umbau aus dem Erbe von Lazarus Brodskyi, einem bekannten Besitzer von Zuckerplantagen.

Chimären-Haus

1903 errichtete der Architekt V. Horodetskyi dieses Haus als eigenen Wohnraum. Dieses einzigartige Gebäude wurde mit Statuen mythischer Figuren dekoriert. Das Haus steht auf einem steilen Abhang. Von einer Seite sind drei Etagen und eine Tiefparterre sichtbar, von der anderen Seite sechs Etagen. Das Gebäude wurde genutzt als Residenz für den Präsidenten und seit 2005 für diplomatische Empfänge.

Nationalbank der Ukraine

Dies ist die Zentralbank der Ukraine. Das Hauptgebäude hatte ursprünglich zwei Etagen. Während der Sowjet-Ära wurde die alte Staatsbank langsam zu klein. 1934 wurde es durch zwei Stockwerke ergänzt. Im neuen stattlichen Gebäude wurde eine Museumsabteilung mit einer reichen Sammlung über ukrainische Währungen eröffnet.

Khreshchatyk-Straße

Der Khreshchatyk ist zu jeder Jahreszeit die wichtigste Straße und der beliebteste Ort der Stadt. Sie ist 1,2 km lang und kreuzt den Maidan Nezalezhnosti . Während des 2. Weltkrieges wurde die Straße durch die sich zurückziehende Rote Armee vollständig zerstört. Nach Kriegsende wurde sie im neo-klassizistischen Stil der post-stalinistischen Ära wieder aufgebaut. Sie wurde nach der Unabhängigkeit der Ukraine restauriert. Heute befinden sich hier viele Verwaltungsbüros, Verkaufsläden und Geschäftsbüros. Es ist ein Ort der Erholung wozu auch die vielen Cafés einladen.

Maidan Nezalezhnosti (Platz der Unabhängigkeit)

Der Maidan ist das Herz der Stadt. Den heutigen Namen erhielt der Platz als Ergebnis der Unabhängigkeit der Ukraine im Jahr 1991. In den letzten Jahren gaben hier bekannte Sänger Open-Air Konzerte, darunter Elton John und Paul McCarthy. Zudem ist der Maidan ein traditioneller Platz für politische Großkundgebungen und Revolutionen (Orangene Revolution, Euromaidan).

St. Michaelskloster

Das Kloster wurde Anfang des 12. Jh. durch Swjatopolk II Isjaslawytsch errichtet. Es war das einzige Kloster mit einem goldenen Kuppelgewölbe, woraus sich sein Name "St. Michaelskloster der Goldenen Kuppel" ableitet. Das Kloster wurde dem Heiligen Michael gewidmet und über Jahrhunderte wurde sein Gelände erweitert. Vor allem im 17.-18. Jh. wurde die gesamte Klosteranlage dabei wesentlich verändert. In den 30-er Jahren des 20. Jh. ließ die sowjetische Verwaltung das Kloster niederreißen. In den 1990-er Jahren wurde das Kloster wieder errichtet und 1990 neu eröffnet.

Nationales Historisches Museum der Ukraine

Das Museum wurde 1899 gegründet. Seine Sammlung umfasst über 800.000 Exponate aus allen Perioden der Kiewer Geschichte und der Ukraine. Darunter sind archäologische und ethnografische Funde, Exponate der dekorativen und angewandten Kunst und Zeichnungen. Dem Umfang seiner Sammlung nach ist es das größte Museum der Ukraine.

Landschaftsallee

Schon kurz nach seiner Eröffnung im Mai 2011 wurde der Park eine der Hauptattraktionen für Einwohner und Gäste der Stadt Kiew. Der Park ist ein Ausstellungsareal von Werken der bekanntesten und erfolgreichsten ukrainischen Kunstschaffenden. Die Besonderheit des Parks liegt in seiner künstlerischen Einzigartigkeit und Schönheit.

St. Andreas-Kirche

Der Architekt Bartolomeo Rastrelli lieferte die Vorlage für das 1747–1762 im Rokoko-Stil erbaute Kloster. Äußere Architektur und Interieur sind von gleichwertiger Schönheit. Das St. Michaelskloster hat seine anmutige Schönheit bis in die heutige Zeit bewahrt und ist daher eines der Wahrzeichen der Stadt Kiew.

Schloss Richard Löwenherz

Das Schloss wurde im 19. Jh. im englisch-gotischen Stil erbaut und nach dem englischen König Richard Löwenherz benannt. Das Schloss steht am Fuße der St. Andreaskathedrale. Der Legende nach wird es von teuflischen Geistern bewacht.

Andreassteig

Der Andreassteig (Andriivskyi Uzviz) ist eine der ältesten Straßen Kiews und verbindet den oberen Teil der Stadt mit dem historischen kommerziellen Podol. Der Ursprung des Steigs geht wahrscheinlich auf das 18. Jh., die Zeit nach der Errichtung der St. Andreaskathedrale, zurück. Heute ist sie bekannt durch ihre Ausstellungen und den Verkauf von Malereien und Kunsthandwerk. Der Andreassteig wird auch als der "Montmatre von Kiew" bezeichnet.

Mutter Gottes Pyroshcha Kirche

Die Kirche wurde 1132-1136 im byzantinischen Stil errichtet. Erbauer war Mstyslav I Volodymyrovych. In der ersten Hälfte des 17. Jh. war es die Kirche des Metropoliten der Orthodoxen Kirche von Kiew. In der Zeit des "Magdeburger Rechts" fanden Zeremonien der Stadtverwaltung in dieser Kirche statt und sie beherbergte das Stadtarchiv. Die alte Kirche wurde mehrmals neu errichtet.

Standseilbahn

1905 wurde diese Standseilbahn gebaut. Sie verbindet die höher gelegene Stadt mit dem alten kommerziellen Stadtteil. Die zweigleisige Bahn transportiert jährlich 2,8 Millionen Passagiere.

Wladimir-Hügel und Denkmal für Wladimir den Großen

Der 10 ha große Park wurde im 19. Jh. auf den mittleren und oberen Terrassen des Mykhailivska-Hügels errichtet. 1853 wurde im westlichen Teil des Parks das Denkmal für Wladimir den Großen, der der Kiewer Rus das Christentum brachte, aufgestellt. Seitdem wird dieser Hügel nach ihm benannt (Volodymyrska Hirka) und der Park erhielt die gleichnamige Bezeichnung. Heute ist der Park ein Lieblingsort für Spaziergänger der Stadt und ihre Gäste.

Ukrainische Nationalphilharmonie

Die Philharmonie wurde 1863 errichtet. In den Jahren seit der ukrainischen Unabhängigkeit 1991 hat die Philharmonie wesentlich zur kulturellen Entwicklung der Ukraine beigetragen und geholfen, dass sich die Ukraine fest in die europäische Kunstlandschaft integriert.

Mariinskyi-Palast und Park

Der Palast wurde 1755 auf Bitten der Zarin Elisabeth II erbaut. Der Park wurde 1874 im Stil der Gartenanlagen von Peter I. errichtet. Bis 1917 diente der Ort als Residenz für einige Mitglieder der Zarenfamilie. Heute wird er für öffentliche Festveranstaltungen und Gedenkfeiern genutzt.

Kiewer Höhlenkloster

Das Kloster wurde 1051 durch die Mönche Antoniy und Feodosiy errichtet. Es ist das erste Kloster seiner Art in der Kiewer Rus. Die ersten Anlagen wurden in Höhlen errichtet, später kamen überirdisch errichtete Kirchen und andere Gebäude hinzu. Insgesamt zählt das Gelände des Klosters 40 Gebäude: Kirchen, Museen, Bibliotheken. Eines der schönsten Gebäude ist der Glockenturm. Die Mariä Himmelfahrt-Kathedrale des Klosters wurde im 11. Jh. gebaut, jedoch 1941 zerstört. Der Wiederaufbau fand 2000 statt. Das Kiewer Höhlenkloster ist eines der wichtigsten geistigen Zentren des orthodoxen Christentums.

Mystetskyi-Arsenal (Arsenal der Künste)

Das Gebäude des Mystetskyi-Arsenals wurde in den Jahren 1783-1801 für militärische Zewecke auf dem Gelände der alten Festung Petschersk errichtet. Es war der erst Kiewer Bau im klassizistischen Stil. Heute ist es ein kultureller Komplex, in dem regelmäßig Ausstellungen der modernen Kunst und andere kulturelle Veranstaltungen stattfinden.

Nationalmuseum der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges

Es ist eines der größten Museen der Ukraine (mit über 300.000 Ausstellungsgegenständen) und umfasst eine Ausstellungsfläche von 10 ha. Die Gedenkstätte wurde 1981 eröffnet in Gedenken an den Deutsch-Sowjetischen Krieg 1941-1945. Dort befinden sich eine riesige Schale mit der "Flamme des Ruhmes", eine Ausstellungsfläche mit Militärtechnik des 2. Weltkrieges, die "Allee der Heldenstädte" und die 62 m hohe Mutter-Heimat-Statue.

 

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Liste der Veranstaltungen

2016-05-21 - 2016-05-22